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Aktuelles
06.07.2008
Eva Bertram: Inseln

Lukas Hoffmann, if there are images ..., 2008
Lukas Hoffmann, if there are images ..., 2008
26.09.2008
Paula da Silva | Maria Beate Effertz | Cordula Giese | Lukas Hoffmann | Sören Krajci | Hermann Loew | Michael Martin | Maria Schiffer | Patrick Schlimme | Gilbert Wedam | Johanna Wunderlich 

Vernissage:
26. September 2008, 19 Uhr
Künstlerhaus Bethanien, Projektraum 1


www.elfvorzwoelf.de


Elf vor zwölf ist ein zweifaches Debut, zum einen als erste Gruppenausstellung der Klasse Eva Bertram, zum anderen als erste Abschlusspräsentation der 2007 gegründeten Neuen Schule für Fotografie, die aus der renommierten Fotoschule am Schiffbauerdamm hervorging und deren Träger heute die Internationale Akademie für Photographie e.V. ist.

Elf vor zwölf zeigt fotografische und filmische Ergebnisse aus eineinhalb Jahren intensiver Auseinandersetzung mit persönlichen Themen. Was die Elf der ersten Abschlußklasse der Neuen Schule für Fotografie im Blick haben, zeigt ihre Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien, Projektraum 1.





LUZ VERMELHA. Paula da Silva fotografiert Tänzer, Prostituierte und Erotikdarsteller, und blendet dabei aus, wofür die Protagonisten dieses Geschäfts gemeinhin stehen – ihren verfügbaren Körper.

AUG’ UM AUGE.
Maria Beate Effertz ist angezogen von Leerstellen und Freiräumen und begibt sich fotografisch und zeichnerisch auf die Suche nach dem Schnipsel zwischen Zeit und Raum.

TANTE ERIKA. VERGEBEN UND VERGESSEN.
Cordula Gieses Familie ohne fotografisches Gedächtnis war für sie der Auslöser einer filmischen Reise ins ‚gelobte Land’, in dem es mal so schön gewesen sein soll, „bevor der Russe kam“.   

IF THERE ARE IMAGES ATTACHED THEY WILL NOT BE DISPLAYED. Lukas Hoffmann fotografiert seine gestalterisch fast unmerklichen installativen Eingriffe im öffentlichen Raum, mit denen er auch Fragen nach der Privatisierung von städtischen Flächen aufwirft und Farbwirkungen untersucht.

VORÜBERGEHEND BEI SICH.
Sören Krajci  faszinieren Wahrnehmungen und Begegnungen im Vorübergehen: „Wenn auch nur vorübergehend, oft nur für einen Augenblick, und zuweilen mit einer schwer durch Worte zu beschreibenden Intensität nehmen wir einander wahr.“  

STAND DER DINGE.
Hermann Loew lauscht der Sprache der unbelebten Gegenstände, die sich aus dem Gewohnten heraus zu schälen scheinen. Ein leises, unheimliches Spiel zwischen Übersehen und Wahrnehmen.

ÜBERLEBENSZEIT.
Michael Martin, vorübergehend von Krebs geheilt, untersucht mittels Detailansichten die hiesige Friedhofskultur. Hierbei verschränkt sich sym­bolisch Aufgeladenes mit der Funktionalität der Grabpflege.   

THE OTHER ME.
Maria Schiffer fasziniert die Parallelwelt hinter der Bühne, die Zeitspanne, der Zwischenraum und Übergang zwischen Inszenierung und Authentizität.

1/8 SEKUNDE.
Patrick Schlimme spürt in seinen heimlichen, grobkörnigen Bildern der nächtlichen Flüchtigkeit und Zufälligkeit nach. Seine anonymen Gestalten wirken wie aus der Zeit gerissen.

ORDENSMEISTERSTRASSE, ECKE TEMPELHOFER DAMM.
Gilbert Wedam, zu seiner Arbeit durch eine zufällige Begegnung in einem ihm fremden Wohnhaus inspiriert, nähert sich in sehr persönlichen Bildern der Seele dieses städtischen Mikrokosmos.

DAS BILD, DAS IM INNERN AUFGEGANGEN
Johanna Wunderlich entwirft im Sinne E.T.A. Hoffmanns “Phantasie als wahres Sehen” ihre poetischen Bilderwelten. „Ich will in seine Geschichten eintauchen und schauen, was ich dann in meiner Umgebung sehe.“

Eröffnung: 26. September 2008, 19 Uhr 
Zur Eröffnung sprechen:
Prof. Manfred Schmalriede, IAPh Berlin und 
Stéphane Bauer, Kulturamt Kreuzberg. Die KünstlerInnen sind anwesend.
Ausstellungsdauer: 27. September – 12. Oktober 2008   
Finissage: 12. Oktober 2008 ab 20 Uhr   
Öffnungszeiten: täglich 14 – 20 Uhr   
Ort: Künstlerhaus Bethanien | Projektraum 1, 
in Kooperation mit dem Kunstamt Kreuzberg 
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin