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Der Tagesspiegel berichtet über die Ausstellung 20/20 - Kannst Du es sehen?
Artikel vom 19.01.2010:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/ausstellungen/Fotografie-Ruhrgebiet-Neue-Schule-Berlin;art2652,3005663
http://www.tagesspiegel.de/kultur/ausstellungen/Fotografie-Ruhrgebiet-Neue-Schule-Berlin;art2652,3005663
Die Taz berichtet über die Ausstellung "Watching You Watching Me"
http://www.taz.de/1/berlin/tazplan-kultur/artikel/?dig=2010/11/29/a0146
Veröffentlichungen der Abschlussarbeit von Giovanna Schulte-Ontrop

Giovanna Schulte-Ontrop: "Entspiegelung_20", 2010
http://www.art-magazin.de/kunst/34182/akt_now_aktfotografie (Dezember 2010)
Giovanna Schulte-Ontrop beendete ihr Studium an der Neuen Schule für Fotografie im Oktober 2010 mit ihrer Abschlussarbeit "Entspiegelung". Innerhalb der Serie "Akt Now" berichtete das Art Magazin über die Arbeit und führte ein Interview mit der Absolventin:
Was reizt Sie an dem Thema Akt?
Der Akt beziehungsweise das Nacktbild bietet seit jeher eine direkte Möglichkeit Menschenbilder, das heißt Vorstellungen, die Menschen von sich selbst und anderen haben, zu beeinflussen.
Meine Idee war, medial vermittelten Männlichkeitsphantasmen wirklichere Bilder von souverän menschlichen Männern entgegenzusetzen. Hierzu habe ich unter anderen traditionell eher weiblich codierte Posen zitiert und sie in einen als allgemein menschlich zu lesenden Ausdruck überführt. Wichtig ist mir der Blick der abgebildeten Person, der bewusst genug sein sollte, um die Präsenz des nackten Körpers zu tragen oder sogar sekundär erscheinen zu lassen.
Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?
Ich wähle meine Modelle nicht nach ihrem Aussehen aus, sondern nach ihrer Bereitschaft mit mir zu arbeiten. Da ich menschliche Aspekte inszeniere und niemanden denunzieren möchte, würde ich keine Person fotografieren, die mir wirklich unsympathisch ist. Langweilig finde ich Bilder von Körpern, deren zugehörige Gesichter keine persönliche Information enthalten oder gar nicht erst abgebildet sind.
Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?
Kunst ist eine Form von Kommunikation. Wenn mir das Bild eines nackten Menschen etwas Interessantes erzählen kann, dann hat es mein O.K.
Gibt es inspirierende Vorbilder?
Vorbilder gibt es keine, aber mir gefallen Helmut Röttgens schlichte, sensible Porträts schwuler Paare aus den frühen Achtzigern. Eine gute theoretische Bereicherung meiner Ideen habe ich bei Elisabeth Bronfen und Christina von Braun gefunden.
Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?
Mich interessiert fast alles.
Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?
Ich würde mich über Auslandsreportageaufträge freuen.
_____
http://www.slanted.de/eintrag/entspiegelung-giovanna-schulte-ontrop (25. Oktober 2010)
»ENTSPIEGELUNG« GIOVANNA SCHULTE-ONTROP
Fotografie auf slanted.de, #2: Anfangsidee war, der Masse an Bildern nackter Frauen der Gerechtigkeit halber ein paar mehr nackte Männer entgegenzusetzen. Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Darstellung von Männern legte ich den Fokus auf menschliches Selbst-Bewußtsein … es entstanden unprätentiös ikonenhafte Portraits, deren Protagonisten bei aller Zartheit/Offenheit souverän mit dem Betrachter kommunizieren.
Giovanna Schulte-Ontrop zu ihrer Fotoarbeit »Entspiegelung« (auch Teil von ENDE_NEU, hier und hier) – mein Vorschlag für eine ›Fotostrecke‹ der kommenden slanted #12 »women in design«. Leider empfand nicht jeder in der Redaktion den subtilen Witz, den Julia Kahl bei den Aufnahmen entdeckt hat (… einen Eindruck, den die Fotografin als sehr treffend empfindet). Zwischenzeitlich bereits vorgestellt in der Akt-Now Rubrik des Magazins Art (sehr empfehlenswertes Interview mit der Fotografin dort), nun ganz offiziell hier, sozusagen mit redaktioneller Empfehlung ;-)
Giovanna Schulte-Ontrop beendete ihr Studium an der Neuen Schule für Fotografie im Oktober 2010 mit ihrer Abschlussarbeit "Entspiegelung". Innerhalb der Serie "Akt Now" berichtete das Art Magazin über die Arbeit und führte ein Interview mit der Absolventin:
Was reizt Sie an dem Thema Akt?
Der Akt beziehungsweise das Nacktbild bietet seit jeher eine direkte Möglichkeit Menschenbilder, das heißt Vorstellungen, die Menschen von sich selbst und anderen haben, zu beeinflussen.
Meine Idee war, medial vermittelten Männlichkeitsphantasmen wirklichere Bilder von souverän menschlichen Männern entgegenzusetzen. Hierzu habe ich unter anderen traditionell eher weiblich codierte Posen zitiert und sie in einen als allgemein menschlich zu lesenden Ausdruck überführt. Wichtig ist mir der Blick der abgebildeten Person, der bewusst genug sein sollte, um die Präsenz des nackten Körpers zu tragen oder sogar sekundär erscheinen zu lassen.
Wie weit würden Sie gehen? Gibt es Tabus?
Ich wähle meine Modelle nicht nach ihrem Aussehen aus, sondern nach ihrer Bereitschaft mit mir zu arbeiten. Da ich menschliche Aspekte inszeniere und niemanden denunzieren möchte, würde ich keine Person fotografieren, die mir wirklich unsympathisch ist. Langweilig finde ich Bilder von Körpern, deren zugehörige Gesichter keine persönliche Information enthalten oder gar nicht erst abgebildet sind.
Wann wird ein Akt zum Kunstwerk?
Kunst ist eine Form von Kommunikation. Wenn mir das Bild eines nackten Menschen etwas Interessantes erzählen kann, dann hat es mein O.K.
Gibt es inspirierende Vorbilder?
Vorbilder gibt es keine, aber mir gefallen Helmut Röttgens schlichte, sensible Porträts schwuler Paare aus den frühen Achtzigern. Eine gute theoretische Bereicherung meiner Ideen habe ich bei Elisabeth Bronfen und Christina von Braun gefunden.
Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich außerdem?
Mich interessiert fast alles.
Welches Projekt würden Sie gerne einmal realisieren?
Ich würde mich über Auslandsreportageaufträge freuen.
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http://www.slanted.de/eintrag/entspiegelung-giovanna-schulte-ontrop (25. Oktober 2010)
»ENTSPIEGELUNG« GIOVANNA SCHULTE-ONTROP
Fotografie auf slanted.de, #2: Anfangsidee war, der Masse an Bildern nackter Frauen der Gerechtigkeit halber ein paar mehr nackte Männer entgegenzusetzen. Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Darstellung von Männern legte ich den Fokus auf menschliches Selbst-Bewußtsein … es entstanden unprätentiös ikonenhafte Portraits, deren Protagonisten bei aller Zartheit/Offenheit souverän mit dem Betrachter kommunizieren.
Giovanna Schulte-Ontrop zu ihrer Fotoarbeit »Entspiegelung« (auch Teil von ENDE_NEU, hier und hier) – mein Vorschlag für eine ›Fotostrecke‹ der kommenden slanted #12 »women in design«. Leider empfand nicht jeder in der Redaktion den subtilen Witz, den Julia Kahl bei den Aufnahmen entdeckt hat (… einen Eindruck, den die Fotografin als sehr treffend empfindet). Zwischenzeitlich bereits vorgestellt in der Akt-Now Rubrik des Magazins Art (sehr empfehlenswertes Interview mit der Fotografin dort), nun ganz offiziell hier, sozusagen mit redaktioneller Empfehlung ;-)
Das Onlinmagazin i-ref über den Absolventen Tobias Wirth

Foto: Tobias Wirth
http://www.i-ref.de/der-lachs-der-modefotografie-tobias-wirth
Der Lachs der Modefotografie - Tobias Wirth
Seine Werke schwimmen entgegen dem Mainstream. Sie rebellieren auf ruhige und wunderschön ehrliche Art gegen die übermäßige Entpersonalisierung von Models durch Photoshop. Was andere verbergen würden, um so eine perfekte Illusion zu schaffen, belässt der junge Fotograf um der Person wieder von ihrer Persönlichkeit zurückzugeben. Tobias Wirth, dessen Fokus immer auf Menschen und deren Gesichtern lag, sah ab von dem klassischen Firlefanz der Modeindustrie und inszenierte seine Charaktäre bloß und nackt. Dennoch und gerade deshalb strahlen seine “Fashion Faces” weitaus mehr Energie und Ehrlichkeit aus, als überretouchierte Hochglanzmodelle.
Das simpel und schlichte Arrangement lässt dem Betrachter kein anderes Hauptaugenmerk als die Gesichtspartie der Abgebildeten. Er balanciert mit seinen Arbeiten zwischen Mode- und Portraitfotografie, erfüllt beiderlei Kriterien, und widerspricht ihnen. Tobias Wirth verfolgt dieses Projekt seit Beginn seiner professionellen Laufbahn.
"Es ist Sinnbild dessen, was ich als Modefotograf vertrete." (T. Wirth)
Vor einigen Wochen beendete Wirth sein Studium an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin überaus erfolgreich mit der Bestnote 1,0 und Auszeichnung. Der 25 jährige gebürtige Schwetzinger hat vor fünf Jahren seine Passion in der Fotografie gefunden, als er die ersten Portraits geschossen hatte. Sein Studium begann er, während er noch mitten im Abitur steckte. Seit 2009 arbeitet das Ausnahmetalent mit renommierten Designern und Agenturen zusammen.
Text: Aaron Schmiedel/ Dezember 2011
_______
http://www.i-ref.de/placebo-paradise-traum-oder-albtraum
"Placebo Paradise" - Traum oder Albtraum?
Im ausklingenden letzten Jahr stellten wir euch bereits die Fashion Faces von Nachwuchstalent Tobias Wirth vor. Sein aktuelles Projekt, das er seit 2008 verfolgt und das langenoch nicht beendet sein wird, nennt der vor 25 Jahren in Schwetzingen geborene Fotograf „Placebo Paradise“. Es hat weder mit der gleichnamigen Alternative-Band, noch mit wirkstofffreien Pharmapräparaten zu tun.
"Seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von diesen künstlichen Welten. Faszination bedeutet in meinem Fall jedoch nicht Begeisterung, sondern eher Befremdung. Erkenntnisleitend war dabei die Beschäftigung mit der Theorie der Heterotopien (M. Foucault), eine eigens inszenierte, völlig artifizielle, örtlich begrenzte Welt, die in ihr Umfeld nicht hinein zu passen scheint."
Der Schwerpunkt seiner Arbeiten, so Wirth, liegt hierbei nicht im Aufzeigen der offensichtlich absurden Örtlichkeit, vielmehr bei den Individuen, die sich in ihr bewegen. Dem Einzelnen bleiben oft nur bedingungslose Identifikation oder tiefe innere Einsamkeit. Innerhalb der vergangenen Jahre besuchte der Wahlberliner verschiedene deutsche Erlebniswelten und teilt seine Eindrücke mit uns.
Text: Aaron Schmiedel/ 7. Januar 2011
Der Lachs der Modefotografie - Tobias Wirth
Seine Werke schwimmen entgegen dem Mainstream. Sie rebellieren auf ruhige und wunderschön ehrliche Art gegen die übermäßige Entpersonalisierung von Models durch Photoshop. Was andere verbergen würden, um so eine perfekte Illusion zu schaffen, belässt der junge Fotograf um der Person wieder von ihrer Persönlichkeit zurückzugeben. Tobias Wirth, dessen Fokus immer auf Menschen und deren Gesichtern lag, sah ab von dem klassischen Firlefanz der Modeindustrie und inszenierte seine Charaktäre bloß und nackt. Dennoch und gerade deshalb strahlen seine “Fashion Faces” weitaus mehr Energie und Ehrlichkeit aus, als überretouchierte Hochglanzmodelle.
Das simpel und schlichte Arrangement lässt dem Betrachter kein anderes Hauptaugenmerk als die Gesichtspartie der Abgebildeten. Er balanciert mit seinen Arbeiten zwischen Mode- und Portraitfotografie, erfüllt beiderlei Kriterien, und widerspricht ihnen. Tobias Wirth verfolgt dieses Projekt seit Beginn seiner professionellen Laufbahn.
"Es ist Sinnbild dessen, was ich als Modefotograf vertrete." (T. Wirth)
Vor einigen Wochen beendete Wirth sein Studium an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin überaus erfolgreich mit der Bestnote 1,0 und Auszeichnung. Der 25 jährige gebürtige Schwetzinger hat vor fünf Jahren seine Passion in der Fotografie gefunden, als er die ersten Portraits geschossen hatte. Sein Studium begann er, während er noch mitten im Abitur steckte. Seit 2009 arbeitet das Ausnahmetalent mit renommierten Designern und Agenturen zusammen.
Text: Aaron Schmiedel/ Dezember 2011
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http://www.i-ref.de/placebo-paradise-traum-oder-albtraum
"Placebo Paradise" - Traum oder Albtraum?
Im ausklingenden letzten Jahr stellten wir euch bereits die Fashion Faces von Nachwuchstalent Tobias Wirth vor. Sein aktuelles Projekt, das er seit 2008 verfolgt und das langenoch nicht beendet sein wird, nennt der vor 25 Jahren in Schwetzingen geborene Fotograf „Placebo Paradise“. Es hat weder mit der gleichnamigen Alternative-Band, noch mit wirkstofffreien Pharmapräparaten zu tun.
"Seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von diesen künstlichen Welten. Faszination bedeutet in meinem Fall jedoch nicht Begeisterung, sondern eher Befremdung. Erkenntnisleitend war dabei die Beschäftigung mit der Theorie der Heterotopien (M. Foucault), eine eigens inszenierte, völlig artifizielle, örtlich begrenzte Welt, die in ihr Umfeld nicht hinein zu passen scheint."
Der Schwerpunkt seiner Arbeiten, so Wirth, liegt hierbei nicht im Aufzeigen der offensichtlich absurden Örtlichkeit, vielmehr bei den Individuen, die sich in ihr bewegen. Dem Einzelnen bleiben oft nur bedingungslose Identifikation oder tiefe innere Einsamkeit. Innerhalb der vergangenen Jahre besuchte der Wahlberliner verschiedene deutsche Erlebniswelten und teilt seine Eindrücke mit uns.
Text: Aaron Schmiedel/ 7. Januar 2011
Zitty - Titelbild von Fiona Krakenbürger

Foto: Fiona Krakenbürger
Das Titelbild der Zitty-Ausgabe 21/2010 (7. - 20. Oktober 2010) wurde geschossen von Fiona Krakenbürger, Studentin an der Neuen Schule.
Documentation by Ben Chislett on Youtube
A stop motion video by Ben Chislett on a day of Gestaltung with Bodo Müller at the Neue Schule für Fotografie in Berlin: http://www.youtube.com/watch?v=zY-Hq2UfDzg
Judith Schenk im Magazin "Schönere Heimat"

Schönere Heimat, Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V., 2010/ Heft 3
Die Absolventin Judith Schenk (Abschlussjahrgang 2009) zeigte in dem Magazin "Schönere Heimat" auf 7 Seiten ihre Abschlussarbeit "Widemgut" und veröffentlichte dazu einen Text über die Geschichte dieses Bauernhofs.
